Wir sind Mitglied im Denkmalschutz vom Niederrhein


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In den Kreisen Kleve und Wesel gibt es eine im Landesdurchschnitt auffällig hohe Zahl von Handwerksunternehmen, die im Denkmalschutz tätig sind. Deren Mitarbeiter verfügen in aller Regel über hervorragende handwerkliche Kenntnisse.
In vielen Projekten begegnen sich diese Handwerker oft eher zufällig und erst die Verbindung ihrer spezifischen Kompetenzen ermöglicht die dem Objekt angemessene Pflege des Denkmals unter dem Gesichtspunkt zeitgemäßer Anforderungen an Bau- und Restaurierungsaufgaben.
Den Zufall auszuschalten, die gewerkeübergreifende Kompetenz zu bündeln und die Nachfrage potenzieller Auftraggeber nach Leistung aus einer Hand befriedigen zu können, wurde zur Antriebsfeder für die Gründung der Handwerkerkooperation Denkamlschutz vom Niederrhein. Ausgewiesene Handwerker der verschiedensten Gewerke verbunden mit planerischer und kaufmännischer Kompetenz bilden das Rückrat dieses Leistungsverbundes.
Das Konzept ist so überzeugend, dass die Arbeitsmarktkonferenz Niederrhein das Gründungsprojekt mit Mitteln des Landes NRW und der EU fördert. Leistungen aus einer Hand
Zunehmend vergeben Auftraggeber im Bau- und Bauausbaugewerbe ihre Projekte an einen Generalunternehmer bzw. an Partner, denen sie die Gesamtaufgabe im Vertrauen auf Preis-, Qualitäts- und Zeitgarantie übertragen. So bleibt die optimale Zusammenstellung der ausführenden Unternehmen dem Partner überlassen und alle lästigen Koordinations- und Abstimmungsaufgaben zwischen den Gewerken entfallen.
Als ein solcher Partner möchte sich die Handwerkskooperation Denkmalschutz vom Niederrhein vorstellen. Gerade der denkmalschützende und -pflegende Bereich bedarf der besonderen Auswahl und Abstimmung von Unternehmen, die nicht nur ihr Einzelwerk, sondern das zu erhaltende Objekt als ganzes im Focus haben. Es hat sich herausgestellt, dass Generalunternehmer ohne spezielle Denkmalserfahrung den objekttypischen Anforderungen häufig nicht gerecht werden, Anbieter mit einem einschlägigen Hintergrund andererseits sehr rar sind. Diese Lücke möchte die Kooperation schließen.
Auswahl und Abstimmung geeigneter Materialien, die Wahl schonender Techniken, die gewerkeübergreifende Berücksichtigung behördlicher Bestimmungen ohne das Denkmal zu gefährden, die notwendige Beachtung der Schnittstellen zwischen den Gewerken und nicht zuletzt die ordnende Hand in der Gesamtplanung und Projektüberwachung sind Merkmale, die diese Kooperation prägen.
Stichworte, wie zeitgerechte Nutzung des Denkmals, Verbindung von Denkmal und moderne oder langfristige Pflege- und Dienstleistungskonzepte runden des Spektrum des Handwerksverbundes ab.
Die Unternehmen
Alle beteiligten Unternehmen haben große Erfahrung und Kompetenz als Handwerker in der Denkmalpflege. Bewusst wurde eine Mischung aus Betrieben der wichtigen Gewerke, gepaart mit planerischer, architektonischer und theoretischer Kompetzen als ideale Zusammensetzung des Verbundes gewählt.
So finden Sie in der Gruppe Ansprechpartner für die Konzeption, die Ausführung bis hin zur begleitenden Dienstleistung über die eigentliche Abwicklung des Projektes hinaus.
Es handelt sich bei den verbundenen Unternehmen nach wie vor um selbstständige und autarke Einheiten, die auch unabhängig vom Verbund am Markt agieren und Aufträge annehmen und abwickeln. Sie können also einmal zu den Unternehmen direkt Kontakt aufnehmen, sie über die Kooperation einzelnd ordern, sie in der Gruppe verpflichten oder ein ganzes Projekt zur Komplettabwicklung an den Verbund vergeben.
Qualität
Die Einhaltung eines verbrieften im Denkmalbereich notwendigen Qualitätsstandards gehört zum Selbstverständnis aller der Kooperation angehörenden Unternehmen.
Dies betrifft die fachliche Ausführung mit der Orientierung an historischen Vorlagen und Techniken in Verbindung mit zeitgemäßen technischen und gesetzlichen Anforderungen ebenso wie das ablauforganisatorische Management mit Hilfe moderner Medien wie Internet und CAD-Software. Die elektronische Abwicklung der firmenübergreifenden Kommunikation, die Projektdokumentation sowie Planung und Konstruktion werden letzlich verknüpft zu einem Facility-Management, das eine künftige Pflege der restaurierten Objekte wesentlich vereinfacht.
Die hierzu notwendigen Qualifikationen werden und wurden erworben in dem geförderten Gründungsprojekt, in gemeinamen Qualifizierungsmaßnahmen bei einschlägigen Bildungsträgern wie der Handwerksakademie Raesfeld oder Hochschulfakultäten beziehungsweise in firmenübergreifende Kompetenzgruppen.
Jedes beteiligte Unternehmen verpflichtet sich bei Auftragsübernahme den mit dem Auftraggeber vereinbarten Qualitätsstandard einzuhalten und seine Leistung einer entsprechenden Prüfung zu unterwerfen.
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